Doch feine Spinellen sind heute seltener als die …

Bild balas rubin turmalin Kalle Gaffkus

…Rubine, die sie imitieren sollen. Aber weil ihnen in der Edelsteinwelt so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, haben die Menschen keine Chance, die schönen Steine für sich zu entdecken. In anderen Ländern hat die Maskerade Hunderte von Jahren gedauert. Die Spinellen von

wurden am häufigsten als Balas-Rubine bezeichnet, was sich entweder auf ihre Farbe oder auf ihr Herkunftsland bezog. Pappschachtel des Veb Chemiekombinats Bitterfeld mit 1000 Gramm rohen synthetischen Edelsteinen vom Typ Turmalin-Farbspinell. Spinellen findet man normalerweise nur in kleineren Kristallen, die auf mehr als 4 ct geschliffen sind.

Eine Rarität sind die schwarzen, graublauen bis violetten Sternschnuppen. Auch die tropfenförmigen Spinellen in der Wittelsbacher Krone von 1830 galten ursprünglich als Rubine. Das gefärbte Mineral hat einen Glasglanz, der Bruch ist muschelig bis spröde, die Spaltbarkeit ist unvollkommen.

Es ist auch möglich, Spinellen künstlich herzustellen. Die meisten der auf dem Markt erhältlichen blauen Steine werden synthetisch hergestellt. Am Ende des 19. Jahrhunderts legten Forscher wie Haüy, Lavoisier und Mohs die Grundlagen für die moderne Mineralogie. Der Name Spinell stammt wahrscheinlich aus dem altgriechischen σπίνος spínos, was “funkelnd” bedeutet. Die größten Fundorte von Spinellen verschiedener Farben finden sich in Myanmar in Oberburma und auch in Ceylon bei Ratnapura, Pakistan, Thailand, Tadschikistan, Kanada und den Vereinigten Staaten.

Doch feine Spinellen sind heute seltener als die …